Stirnholz

Stirn- oder Hirnholz nennt man die Querschnittsfläche, die entsteht, wenn eine Holzstamm quer zur Länge (also quer zur Faser) durchschnitten wird, so dass die Jahresringe als Kreise zu sehen sind Ein Sägeschnitt im Winkel von 90° zur Faserrichtung heißt Hirn- oder Querschnitt.

Da der Hirnschnitt alle Kapillaren des Holzes freilegt, können Flüssigkeiten leichter eindringen als bei Längsholz.  Andererseits dringen scharfe Klingen zwar zwischen die Fasern der Oberfläche des Stirnholzes, verletzen die Stirnholzfläche aber weniger als Längsholzflächen, deren Fasern sie durchtrennen und mit der Zeit herauslösen.

Hirnholzflächen sind gegenüber parallel zu den Fasern geschnittenen Flächen (Längsholzflächen) stärker druckbelastbar und wurden früher häufig als Holzpflasterboden verlegt.

Da die Auszugfestigkeit von Schrauben und Nägeln im Hirnholz gering ist, wird es im Möbelbau kaum eingesetzt.


Langholz

Stirn- oder Hirnholz nennt man die Querschnittsfläche, die entsteht, wenn eine Holzstamm quer zur Länge (also quer zur Faser) durchschnitten wird, so dass die Jahresringe als Kreise zu sehen sind Ein Sägeschnitt im Winkel von 90° zur Faserrichtung heißt Hirn- oder Querschnitt.

Da der Hirnschnitt alle Kapillaren des Holzes freilegt, können Flüssigkeiten leichter eindringen als bei Längsholz.  Andererseits dringen scharfe Klingen zwar zwischen die Fasern der Oberfläche des Stirnholzes, verletzen die Stirnholzfläche aber weniger als Längsholzflächen, deren Fasern sie durchtrennen und mit der Zeit herauslösen.

Hirnholzflächen sind gegenüber parallel zu den Fasern geschnittenen Flächen (Längsholzflächen) stärker druckbelastbar und wurden früher häufig als Holzpflasterboden verlegt.

Da die Auszugfestigkeit von Schrauben und Nägeln im Hirnholz gering ist, wird es im Möbelbau kaum eingesetzt.